Stefan RM Fennrich sw klein kontakt

Als Mediziner und Arzt ist Stefan Fennrich an der Schnittstelle zwischen Klinik und Patienten, in Forschung und Anwendung tätig. Außerdem arbeitet er als Dozent an verschiedenen Hochschulen und am Universitätsklinikum Tübingen. Für sein Engagement und die erfolgreiche Entwicklung von Ersatzverfahren zum Tierversuch erhielt er verschiedene Auszeichnungen. Neben dem Tierschutz widmet er sich vor allem der Sicherheit von medizinischen Produkten und Verfahren.

Seine Lehrtätigkeit im Bereich Herzchirurgie/extrakorporale Unterstützungsverfahren führten ihn in letzter Zeit zu intensivmedizinischen Erfahrungen - als Arzt - im Kontakt mit PatientInnen, MedizinstudentInnen und KollegInnen. Auf eine besondere Weise und sehr intensiv erlebte er die Schnittstelle der Mensch-Technik-Interaktion in einer High­tech-Me­di­zin, ebenso wie die Bedürfnisse der Menschen in der Mensch-Mensch-Interaktion. Daraus postuliert er die Notwendigkeit einer sinnreichen respektvollen Kombination von high tech und high touch, des einen MIT dem anderen – zum Wohle aller Beteiligten für eine Medizin der Zukunft.

Seit einigen Jahren richtet er seinen Fokus auf die Entwicklung der Intensivstation der Zukunft. Kürzlich initiierte er erfolgreich das BMBF-Projekt CoMiCon („Gehirn-Computer-Schnittstelle für Patienten in minimalen Bewusstseinszuständen“). In enger Zusammenarbeit mit Thomas Kammerer und Wolfgang Gleixner beschäftigt er sich mit Fragen zur Rolle von Kunst und Musik in der Intensivmedizin. Er war verantwortlicher Heftredakteur der Ausgabe 1/2015 der Zeitschrift Spiritual Care (Kohlhammer Verlag), die er gemeinsam mit Professor Dr. med. Eckhard Frick (München) veröffentlichte. Mit Wolfgang Gleixner und Berivan Kaya (Regisseurin/ Tänzerin/ Schauspielerin) konnte er in 2015 erstmals eine Musikperformance im Klinikum rechts der Isar, München realisieren. 

 

Zum Projekt:

Mit in between ǀ heartbeat intensive – Kunst im Diskurs mit der Intensivmedizin – verwirkliche ich einen Lebenstraum. Dies ist der Auftakt für eine Reihe von Projekten, die sich mit Grenzsituationen des Menschen auseinandersetzen.

Zu diesem Zweck arbeite ich – auch in der Forschung – eng mit Thomas Kammerer und Professor Dr. med. Eckhard Frick sj (Hochschule für Philosophie und Klinikum rechts der Isar, München) zusammen.

Mit den sich im Projekt engagierenden KünstlerInnen bin ich einen lehrreichen Weg gegangen - dies ist ein besonderes Geschenk. Ich danke sehr herzlich Inga, Stefan, Max und Katharina, dass sie mich als Mediziner und Naturwissenschaftler so respektvoll und unterstützend in ihren Kreis aufgenommen haben. Meinen besonderen Dank möchte ich all den fleißigen Freiwilligen aussprechen, die das Projekt mit Grafikdesign, Website-Aufbau, Foto- und Filmproduktion, Lektorat und und und unterstützen. Sie begleiten mich bei einem Lebenstraum.

Mit Konstantin Wecker verbinden mich intensive Gespräche und eine Publikation (siehe Interview, das im Verlag Walter de Gruyter, Berlin erscheint). Dafür danke ich ihm – und für seine Bereitschaft, die Schirmherrschaft über in between ǀ heartbeat intensive zu übernehmen.

Unseren Gastgebern, Diözesanjugendpfarrer Daniel Lerch und Christine Jäger von der Jugendkirche München hier ein herzliches Dankeschön für den besonderen Ort, den wir für in between I heartbeat intensive verwenden dürfen.